Kölner Menschenrechtsforum

Die Kölner Menschenrechtsforen der vergangenen Jahre:

  • 6. Kölner Menschenrechtsforum – 2020 (10/11/2020)

    Herzlichen Dank für Ihr Interesse am 6. Kölner Menschenrechtsforum, das in diesem Jahr online stattgefunden hat!

    Sollten Sie die Veranstaltung verpaßt haben, können Sie sie mit diesem Link auf dem Youtube-Kanal der Volkshochschule Köln auch nachträglich ansehen: https://youtu.be/_VAEG45CPeA  (Leider fehlt bei dieser Aufzeichnung die erste Minute der Veranstaltung.)

    6. Kölner Menschenrechtsforum:

    „2020 – Epochenjahr für die Menschenrechte?“

    Veranstalter: Amnesty International Köln und Volkshochschule / Amt für Weiterbildung der Stadt Köln,
    in Kooperation mit der AWO Mittelrhein, dem Allerweltshaus e.V. und der Stadtrevue Köln.
    Unter der Schirmherrschaft der Oberbürstermeisterin der Stadt Köln.

    Online-Veranstaltung zum Internationalen Tag der Menschenrechte
    am 10. Dezember 2020 von 19.00 bis 20.45 Uhr

    REFERENT*INNEN:
    Dr. Maria Scharlau, Völkerrechtsexpertin, Amnesty International, Berlin
    Dr. Andreas Fulda, Politikwissenschaftler, University of Nottingham

    MODERATION:
    Anne Gebler-Walkenbach

    In diesem Jahr hat sich unser Leben einschneidend verändert. Ist 2020 ein besonderes Jahr in der Geschichte der Menschenrechte und wenn ja, in welchem Umfang und in welchen Bereichen? Am Beispiel von zwei Themen wollen wir versuchen diese Fragen zu vertiefen und zu beantworten.

    Wer hätte Anfang des Jahres gedacht, dass im Kampf gegen das Coronavirus und zum Schutz unseres Grundrechts auf Leben und körperliche Unversehrtheit unsere Freiheitsrechte auf vielfältigste Art eingeschränkt werden. Viele der jetzt getroffenen Maßnahmen sind schwerwiegende Eingriffe in unsere Grundrechte. Was davon ist unabdingbar? Was ist vom Grundgesetz gedeckt? Sind die Maßnahmen verhältnismäßig? Und wie hat Corona die Situation der Menschenrechte in anderen Teilen der Welt verändert?

    Wir werfen ferner einen Blick nach China, wo die Menschenrechte momentan systematisch mit Füßen getreten werden. Die Minderheiten der Uiguren, Kasachen oder Tibeter werden auf das Schlimmste unterdrückt, ihre kulturelle Identität zerstört. Allein in der autonomen Region Xinjiang sitzen ca. eine Million Menschen in Umerziehungslagern – unter unmenschlichen Bedingungen. In Hongkong schränkt das neue Sicherheitsgesetz die Bürgerrechte in nicht gekanntem Ausmaß ein …

    INFORMATIONSBLATT ZUR VERANSTALTUNG:
    6.Koelner-Menschenrechtsforum-2020   Herunterladen

     
    REFERENT*INNEN:
    Dr. Maria Scharlau, Völkerrechtsexpertin, Amnesty International, Berlin
    Dr. Andreas Fulda, Politikwissenschaftler, University of Nottingham

     

     

     

     

     

     

    “Die Chinapolitik ‘Wandel durch Handel’ ist gescheitert:
    Deutschland braucht jetzt eine wertegeleitete Menschenrechtspolitik.”
    Dr. Andreas Fulda

     

     

  • Menschenrechte in der Stadt — Vielfalt leben, Ungleichheiten abbauen (12/1/2019)

    5. Kölner Menschenrechtsforum, “Menschenrechte in der Stadt”

    Donnerstag, 12. Dezember, 19 Uhr
    FORUM Volkshochschule im Museum am Neumarkt

    Cäcilienstraße 29-33, Köln

    Zum Internationalen Tag der Menschenrechte organisieren der Kölner Bezirk von Amnesty International und die Stadt Köln gemeinsam unter der Schirmherrschaft der Oberbürgermeisterin der Stadt Köln das 5. Kölner Menschenrechtsforum. Das Thema lautet in diesem Jahr „Menschenrechte in der Stadt – Vielfalt leben, Ungleichheiten abbauen“.

    Wir wollen der Frage nachgehen, was kommunale menschenrechtliche Verantwortung konkret bedeutet, wie sie wirksam wahrgenommen werden kann und warum es immer wichtiger wird, städtisches Handeln bewusst an Menschenrechten auszurichten. Von besonderem Interesse ist dabei die Erfahrung von sogenannten „Menschenrechtsstädten“, die versuchen, die Menschenrechte systematisch zur Grundlage und Zielrichtung von Beschlüssen und Maßnahmen zu machen, etwa in Bereichen wie der Aufnahme und der Integration von Flüchtlingen, den Kinderrechten, der Gleichstellung der Geschlechter, der Achtung der Rechte von LGBTI*, dem Recht auf Bildung oder auch dem Recht auf Wohnen.

    • Gäste aus den Menschenrechtsstädten Utrecht, Wien, Graz und Nürnberg werden über die menschenrechtliche kommunale Praxis in ihren Städten berichten.
    • Mit dem Soziologen Michele Grigolo von der Nottingham Trent University kommt einer der weltweit profiliertesten Kenner des Themas „Menschenrechte in der Stadt“.
    • Ganz besonders freuen wir uns über die Zusage des in Köln lebenden ehemaligen Bundesministers des Innern, Gerhart Baum, der ebenfalls auf dem Forum sprechen wird.
    • Vorgestellt werden zudem aktuelle Kölner Entwicklungen.
    Ergänzt wird das öffentliche Kölner Menschenrechtsforum, zu dem der Eintritt frei ist, in diesem Jahr um einen internationalen Praxisworkshop, der sich an deutsche und internationale Praktiker*innen aus kommunaler Verwaltung und Politik richtet sowie an Aktive aus Organisationen, die lokal zu Menschenrechten arbeiten oder sich in der internationalen Städtekooperation engagieren. Dort besteht die Möglichkeit, den Austausch zum Thema „Menschenrechte in der Stadt“ zu vertiefen. Die Teilnahme an diesem Workshop erfolgt auf Einladung. Kontakt: sebastian.bartsch@amnesty-koeln.de.
    Flyer
    Weitere Informationen auf der Facebook-Veranstaltungsseite (https://bit.ly/2PSwA8P)

     

  • Rückblick: 4. Kölner Menschenrechtsforum: Moderne Formen der Sklaverei (12/12/2018)

    Mit Gesprächen, kurzen Filmen und gelesenen Textpassagen suchten wir am Tag der Menschenrechte nach Antworten und Handlungsmöglichkeiten. 200 interessierte Besucher diskutierten mit zum Thema “Moderne Formen der Sklaverei – auch bei uns?”

    Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte, deren 70-jähriges Bestehen in diesem Jahr gefeiert wird,
    macht in Artikel 4 deutlich: »Niemand darf in Sklaverei oder Leibeigenschaft gehalten werden; Sklaverei
    und Sklavenhandel sind in allen Formen verboten.«

    Doch obwohl heute kein Staat mehr die Versklavung von Menschen rechtlich legitmiert, befinden sich in
    vielen Teilen der Welt Millionen Menschen in Situationen extremer Ausbeutung, die sie aufgrund von
    Drohungen, Gewalt, Irreführung und Machtmissbrauch aus eigener Kraft nicht verlassen können. Diese
    Situationen – darunter private und staatliche Zwangsarbeit, Menschenhandel und erzwungene sexuelle
    Ausbeutung – werden unter dem Sammelbegriff der »modernen Sklaverei« zusammengefasst.

    Wer sind die Opfer, wer die Täter? Inwieweit ist moderne Sklaverei auch in unseren europäischen
    Gesellschaften, in Deutschland und in Köln relevant? Wodurch wird sie begünstigt, und was kann man
    dagegen tun?

    v.l.n.r.: Frank Buckenhofer, Sarah Brasack, Shewa Sium, Melina Teubner, Stefan Mehlhorn

    Gäste des Abends waren:

    • Frank Buckenhofer
      Vorsitzender der Gewerkschaft der Polizei
      (GdP) im Zoll
    • Stefan Mehlhorn
      Referent Bildungs- und Gemeindearbeit
      bei der Menschenrechtsorganisation
      International Justice Mission Deutschland e.V.
    • Elfi Scho-Antwerpes
      Bürgermeisterin der Stadt Köln
    • Shewa Sium
      agisra e.V. – Arbeitsgemeinschaft gegen
      internationale sexuelle und rassistische
      Ausbeutung
    • Melina Teubner
      Abteilung für Ibero- und Lateinamerikanische
      Geschichte, Historisches Institut, Universität
      zu Köln
    • Moderation: Sarah Brasack, Journalistin
    • Musik: Heike Beckmann
  • 3. Kölner Menschenrechtsforum am 10. Dezember 2017 zum Thema Fake News (12/3/2017)

    Schon zum dritten Mal veranstaltet der Kölner Bezirk von Amnesty gemeinsam mit der Volkshochschule Köln anlässlich des Internationalen Tags der Menschenrechte das Kölner Menschenrechtsforum. Die diesjährige Auflage findet am 10. Dezember 2017 um 16:00 Uhr im Forum Volkshochschule im Rautenstrauch-Joest-Museum am Neumarkt statt.

    Im Fokus steht das neue Buzzword „Fake News“. Denn wir sind der Meinung, dass Fake News weit mehr sind, als nur ein paar Zeitungsenten, Späße im Netz oder leere Wahlversprechen – sie berühren an vielen Punkten Menschen und ihre Rechte.

    So braucht es zum Beispiel für eine freie Meinungsbildung und gesellschaftliche Debatten vielfältige, gut recherchierte und korrekte Informationen. Bewusst gestreute Falschmeldungen – also Fake News – untergraben dagegen unsere Meinungs- und Informationsfreiheit. Die erste Frage aber lautet: Was genau sind Fake News? Und was ist daran neu? Was bewirken sie? Wo liegen die Gefahren, wo die Herausforderungen für Menschenrechte, demokratische Prozesse und Institutionen? Und was lässt sich wirksam gegen Fake News tun? Unter dem Titel „Fake News – Bedrohung für Demokratie und Menschenrechte?“ suchen wir in Gesprächen mit unseren Gästen vor Ort und via Live-Schaltung nach Antworten und Handlungsmöglichkeiten.

    Mit dabei sind folgende Gäste:

    • Sam Dubberley – Research Consultant, Amnesty International
    • Mike Karst – Amnesty-TheKo „Menschenrechte im digitalen Zeitalter“
    • Wolf-Dieter Rühl – Forschungsleiter „Measuring Fake News“, Stiftung Neue Verantwortung
    • Andreas Wolter – Bürgermeister der Stadt Köln
    • Karolin Schwarz – Social-Media-Redakteurin & Journalistin, Gründerin des Projekts hoaxmap.org
    • Frank Überall – Freier Journalist & Professor an HMKW; Bundesvorsitzender des Deutschen Journalisten-Verbands (DJV)

    Moderation: Murad Bayraktar – Journalist, WDR

    Die Veranstaltung steht unter er Schirmherrschaft der Oberbürgermeisterin der Stadt Köln und wird unterstützt von der Stadtrevue und der AWO Mittelrhein.

Zusätzliches Informationsmaterial:

AI-Köln, Vst 2018.12 MODERNE SKLAVEREI; Flyer A5

AI-Köln, Vst 2017.12 FAKENEWS, Flyer A5

AI-Köln, Vst 2016.12 ZIVILGES. UNTER DRUCK; Flyer A5, final

AI-Köln, Vst 2015.12 Flyer ´Ein verlogenes System durch Wahrheit untergraben´ A5 final

 

2020-12-05