Kölner Menschenrechtsforum

Herzlichen Dank für Ihr Interesse am 6. Kölner Menschenrechtsforum, das in diesem Jahr online stattfindet!

Sie haben zwei Möglichkeiten, die Veranstaltung am Donnerstag, 10. Dezember 2020 ab 19.00 Uhr zu verfolgen:

1.  Wenn Sie aktiv an der Veranstaltung teilnehmen möchten, etwa mit Fragen an die Referent*innen oder mit Kommentaren im Veranstaltungs-Blog, dann melden Sie sich bitte bei dieser E-Mail-Adresse formlos an: kmrf@amnesty-koeln.de
Sie erhalten dann einen Tag vor der Veranstaltung eine Mail mit den Zugangsdaten und einigen erläuternden Kommentaren. Die Veranstaltung findet auf der Plattform Zoom statt.

2.  Wenn Sie die Veranstaltung nur ansehen möchten – ohne aktive Teilnahme – kommen Sie mit dem folgenden Link der Volkshochschule Köln direkt und live
zum 6. Kölner Menschenrechtsforum: https://youtu.be/_VAEG45CPeA

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme am 6. Kölner Menschenrechtsforum!
Bis zum Internationalen Tag der Menschenrechte am 10. Dezember 2020.

 

6. Kölner Menschenrechtsforum:

„2020 – Epochenjahr für die Menschenrechte?“

Veranstalter: Amnesty International Köln und Volkshochschule / Amt für Weiterbildung der Stadt Köln,
in Kooperation mit der AWO Mittelrhein, dem Allerweltshaus e.V. und der Stadtrevue Köln

Online-Veranstaltung zum Internationalen Tag der Menschenrechte
am 10. Dezember 2020 von 19.00 bis ca 20.45 Uhr

REFERENT*INNEN:
Dr. Maria Scharlau, Völkerrechtsexpertin, Amnesty International, Berlin
Dr. Andreas Fulda, Politikwissenschaftler, University of Nottingham

MODERATION:
Anne Gebler-Walkenbach

In diesem Jahr hat sich unser Leben einschneidend verändert. Ist 2020 ein besonderes Jahr in der Geschichte der Menschenrechte und wenn ja, in welchem Umfang und in welchen Bereichen? Am Beispiel von zwei Themen wollen wir versuchen diese Fragen zu vertiefen und zu beantworten.

Wer hätte Anfang des Jahres gedacht, dass im Kampf gegen das Coronavirus und zum Schutz unseres Grundrechts auf Leben und körperliche Unversehrtheit unsere Freiheitsrechte auf vielfältigste Art eingeschränkt werden. Viele der jetzt getroffenen Maßnahmen sind schwerwiegende Eingriffe in unsere Grundrechte. Was davon ist unabdingbar? Was ist vom Grundgesetz gedeckt? Sind die Maßnahmen verhältnismäßig? Und wie hat Corona die Situation der Menschenrechte in anderen Teilen der Welt verändert?

Wir werfen ferner einen Blick nach China, wo die Menschenrechte momentan systematisch mit Füßen getreten werden. Die Minderheiten der Uiguren, Kasachen oder Tibeter werden auf das Schlimmste unterdrückt, ihre kulturelle Identität zerstört. Allein in der autonomen Region Xinjiang sitzen ca. eine Million Menschen in Umerziehungslagern – unter unmenschlichen Bedingungen. In Hongkong schränkt das neue Sicherheitsgesetz die Bürgerrechte in nicht gekanntem Ausmaß ein …

INFORMATIONSBLATT ZUR VERANSTALTUNG:

 
REFERENT*INNEN:
Dr. Maria Scharlau, Völkerrechtsexpertin, Amnesty International, Berlin
Dr. Andreas Fulda, Politikwissenschaftler, University of Nottingham

 

 

 

 

 

 

„Die Chinapolitik ‚Wandel durch Handel‘ ist gescheitert:
Deutschland braucht jetzt eine wertegeleitete Menschenrechtspolitik.“
Dr. Andreas Fulda