Keine Atempause – 70 Jahre Allgemeine Erklärung der Menschenrechte

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Fotoausstellung von Amnesty International

Vor 70 Jahren entstand ein Text, der seine Kraft bis heute entfaltet. Die Staaten der Vereinten Nationen verabschiedeten am 10. Dezember 1948 die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte. 30 Artikel, die das Bild einer Welt skizzieren, in der alle frei und friedlich miteinander leben können. Die Erklärung war revolutionär, weil sie erstmals allen Menschen auf der Erde die gleichen Rechte garantierte.
Staaten haben die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte zwar vor 70 Jahren erschaffen, doch es scheint, als wären sie gegenwärtig nicht sonderlich an ihrer Weiterentwicklung interessiert. Im Gegenteil: Viele Regierungen sehen sich nicht mehr an ihre Verpflichtungen gebunden. Deshalb ist es wichtig, zu jeder Zeit und an jedem Ort auf die universellen Prinzipien zu pochen und denen den Rücken zu stärken, die sich tagtäglich für die Rechte anderer einsetzen. Dann können wir die Vision der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte bewahren.
Die Ausstellung blickt auf einzelne Menschenrechte sowie Ereignisse und Persönlichkeiten, die exemplarisch für die Entwicklungen in den vergangenen 70 Jahren stehen. Die Bilder können der Komplexität dieses Thema nicht annähernd gerecht werden, sie setzen vielmehr Schlaglichter, die uns an Meilensteine und an Rückschläge erinnern und auch daran, von welchen Rechten viele von uns tagtäglich Gebrauch machen.

Zur Eröffnung der Ausstellung am Montag, 09. September um 19 Uhr in den Räumen der VHS in Bergisch Gladbach, Haus Buchmühle wird Jessica Böhner, Vorstandsmitglied von Amnesty International Deutschland über die Vision der Menschenrechte sprechen. Dazu werden konkrete Möglichkeiten aufgezeigt, zu ihrer Verwirklichung beizutragen.

Weitere Informationen im Flyer.