Menschenrechte mitten unter uns

Die Amnesty-Gruppe Bergisch Gladbach lud zu einer Lesung ins Cafe des Jugendzentrums Q1 ein. Anlaß war der 1. Jahrestag der Einweihung des Menschenrechtspfads.

Der Kinderchor „Quirlsspatzen“ eröffnete die Feier. Gabriele Apicella von der Amnesty-Gruppe gab einen Überblick über den Werdegang des Menschenrechtspfads und zeigte den Anwesenden Möglichkeiten auf, selbst für die Menschenrechte aktiv zu werden.

Nach diesen einleitenden Worten las Renate Hüsch aus dem Jugendbuch „Der Bus von Rosa Parks“. Rosa Parks war eine junge Afroamerikanerin, die sich 1955 weigerte, ihren Sitzplatz im Bus für einen Weißen freizumachen. In der Zeit der strikten Rassentrennung in den USA war dies ein Grund, festgenommen zu werden. Ihre mutige Tat war der Beginn der Bürgerrechtsbewegung, die zum Ende der Rassentrennung in den USA führte.

Begleitet von den Trommlern Doreen und Lamine erhielt der Vortrag eine besondere Dramatik, die die Zuhörer sehr beeindruckte.

Mit der gelungenen Lesung sind die Menschenrechte nun im Zentrum von Bergisch Gladbach angekommen. „Unsere Amnesty-Gruppe hofft auf weitere Veranstaltungen und Aktionen, die die Menschenrechte in den Blick der Bürger rücken“ erklärt die Sprecherin Gudrun Ignatius.

2019-06-10